"R"

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
RAL   Der Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen erarbeitete gemeinsam 1927 eine Farbtabelle (RAL-Farbsammlung), um einer Farbe eine eindeutige Zahl zuzuweisen. Ursprünglich bestand die Tabelle nur aus 40 Farben, später wurde sie auf ca. 210 Farben ergänzt. Der Vorteil ist, dass zwischen Kunde und Lieferant nur mehr eine RAL-Nummer und kein Farbmuster ausgetauscht werden muß. Um 1940 erfolgte die Umstellung der RAL-Farben auf das vierstellige System wie es bis heute gebräuchlich ist. Tarnfarben des Heeres erkannte man bis 1944 stets durch eine "7" oder "8" an erster Stelle. Es gibt dabei noch Unterschiede zwischen halbmatten (RAL;840-HR Farbregister) und glänzenden (RAL;841-GL Farbregister) Farben. Gerne dürfen Sie uns Ihre Sonderfarben in RAL-Nummern angeben.
     
Raster   Viele DTP-Drucker (wie Laserdrucker oder Filmbelichter für den Offsetdruck) können nur Schwarz im Vollton und keine Halbtöne (Grau) drucken. Ein Bild oder eine Schrift, die Grautöne enthält, muß deshalb aufgerastert werden. Hellere Bildwerte werden durch kleinere, dunklere Bildwerte werden durch größere Bildpunkte dargestellt. Die Bildpunkte sind schwarz mit weißen Flächen dazwischen. Durch den gleichen Punktabstand zueinander entsteht ein Muster. Wenn die Punkte klein genug sind, nimmt das menschliche Auge das Muster nicht mehr wahr und so entsteht ein grauer Farbeindruck. Jeder Bildrasterpunkt setzt sich aus vielen, wesentlichen kleineren Belichter-Pixeln zusammen. Raster sind je nach Druckverfahren leider nur bedingt umsetzbar.

   
RGB   Wenn die additiven Leuchtfarben Rot, Grün und Blau übereinander projiziert werden, addieren sie sich zu Weiß. Nach diesem Farbmodus arbeiten Scanner und Farbmonitore. Eine Null-Dichte von Rot, Grün und Blau führt zu Schwarz. Haben alle drei Farben den gleichen Wert (zwischen 0 - 255) entsteht Schwarz, ein wertabhängiger Grauton oder Weiß. RGB-Farben sind Bildschirmfarben und daher nicht als Farbangabe für Ihren Werbeaufdruck geeignet.